Give- Aways sind Werbeartikel, die an ein breites Publikum ausgegeben - gestreut: Streuartikel - werden. Ein Giveaway ist in aller Regel preiswert und auffällig, da der Erinnerungseffekt im Vordergrund steht.
Im Unterschied zum Flyer wird hier die Information auf das absolute Minimum (Firma, Logo, URL,...) beschränkt. Originalität und (Un-)Nutzen sind wichtiger.
Der Streuartikel mit der vielleicht größten Verbreitung ist der (preiswerte) Werbe-Kugelschreiber. Andere typische Vertreter sind Schlüsselanhänger, Bonbons (schwierig, da Lebensmittel) oder Schlüsselbänder. Allerdings gibt es auch hochpreisigere Give-Aways, bspw. Baseball-Caps, Taschen oder Trinkbecher, die eigentlich schon als Werbegeschenk gelten. Allerdings besteht im Unterschied zum Werbegeschenk bisher kein geschäftlicher Kontakt.
Oft entspricht die Verteilung eines Give- Aways der Verteilung von Flyern. Sie werden bspw. in der Fußgängerzone oder auf Messen mehr oder weniger wahllos verteilt. Die Übereinstimmung des Empfängers mit der Zielgruppe beschränkt sich bspw. auf das Geschlecht oder das ungefähre Alter. Die Zielgruppenkriterien werden strenger angewandt, wenn der Artikel teurer wird.
Generell ist die Akzeptanz durch den Empfänger sehr hoch, wenn das Werbematerial originell genug ist oder einen Mehrwert besitzt. Gerade in diesem Fall wird man jedoch immer auf viele "Mitläufer" treffen, die den Artikel um seiner selbst haben wollen, ohne Interesse am Verteiler.
Lt. Umfragen von Adweek.com erinnern sich bis zu 84% der Empfänger an die Werbeartikel, die sie in den letzten 12 Monaten erhalten haben. 42% haben einen guten Firmeneindruck erhalten und 24% beabsichten einen näheren Geschäftskontakt.
Es gibt keine fest definierte Obergrenze für den Einzelwert von Give-Aways. Je nach Finanzamt und Auslegung darf der Wert max. ca. 5 - 8 Euro betragen, höhere Werte gelten als Werbegeschenk und erfordern einen Einzelnachweis. Fragen Sie bei Ihren Finanzamt oder Steuerberater nach den Details.